Erfahrungsbericht AX3 Antenne von Rolf, HB9DGV

Einsatz der AX3 Antenne

Als SOTA-Aktivierer habe ich schon einige verschiedene Antennen benutzt, meistens steckbare Mehrbanddipole. Dabei fand ich immer eine Möglichkeit diese mittels einem ca. 7m langen Fiberglasmast zu installieren.

Vor einiger Zeit habe ich eine AX3 von Elecraft gekauft. Nun wollte ich diese einmal auf einem SOTA-Gipfel einsetzen. Dazu wählte ich das Stockhorn HB/BE-103. Ein grosser Teil der Aktivierungszone befindet sich innerhalb eines Maschendrahtzaunes, der meistens von vielen Touristen begangen wird.

So wählte ich einen Punkt etwas ausserhalb des Drahtzaunes aus, der mit der notwendigen Vorsicht erreicht werden kann und immer noch in der Aktivierungszone ist.

Als Transceiver benutzte ich den KX3 von Elecraft mit 5 W Ausgangsleistung.

Die Aktivierung startete ich auf dem 17-Band, danach machte ich QSY auf 30, 20, 40 60 und 15m.

Bei 40 und 60m benutzte ich beide Radials und die im Manual empfohlene Stellung des Steckers auf 14 MHz.

Nach ca. 2,5 Std. Betrieb hatte ich 25 QSO’s im Log. Die zeitliche Abfolge (10:00 – 12:30 UTC) des Betriebes auf den verschiedenen Bändern entspricht der Auflistung.

6 QSO’s auf 17m

3 QSO’s auf 30m

2 QSO’s auf 20m

11 QSO’s auf 40m

1 QSO auf 60m

2 QSO’s auf 15m

Auf 18 MHz gelang mir ein QSO mit JG0AWE.

Fazit

  • Die AX3 ist überall in kurzer Zeit aufzubauen und benötigt wenig Platz. Bei windigem WX muss man sie etwas fixieren.

  • Ich habe mich zu Beginn und bei QSY jeweils auf dem SOTA Cluster gespottet, was sicher hilfreich war. Aktiv war ich nur in der Betriebsart CW.

  • Erstaunt war ich über den kurzen Ansturm auf dem 40m Band.

  • Somit werde ich Antenne auch in Zukunft verwenden.

HB9DGV, Rolf von Allmen